Gründung und Entwicklung

Am 28. Oktober 1978 wurde der Assyrische Mesopotamien Verein e.V. Augsburg (AMVA) als kulturelles Zentrum und Begegnungsstätte der auf Grund von Unterdrückung und Diskriminierung nach Augsburg geflohenen Assyrer gegründet.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Verein zu einer der wichtigsten Migrantenselbstorganisationen der Stadt Augsburg. Aus der einstigen „Selbsthilfeorganisation“ in den frühen Anfängen wurde ein Verein, der die erfolgreiche Integration in die hiesige Gesellschaft lebt und repräsentiert.
Der Verein ist in den Bereichen Bildung, Kultur und Gesellschaft aktiv. Er setzt sich für die Interkulturalität und Völkerverständigung ein.

Vereinsstruktur und -aktivitäten

Der Vereinsvorstand koordiniert und leitet die Aktivitäten der einzelnen Abteilungen und repräsentiert den Verein nach außen. Die Veranstaltungen des Assyrischen Mesopotamien Verein werden von den einzelnen Abteilungen konzipiert und durchgeführt.
Der AMVA hat folgende Abteilungen: Jugendgruppe, Frauengruppe, Mutter-Kind-Gruppe, Sport-/Fußballabteilung, Kulturabteilung, Folkloregruppe, Seniorengruppe, Theatergruppe, Webteam.
Insgesamt bietet der Assyrische Mesopotamien Verein so eine Vielfalt an Aktivitäten an, die jede Altersgruppe abdecken und verschiedenste Interessensbereiche ansprechen.
Das Spektrum an Veranstaltungen umfasst u.a.:

  • Seminare, Tagungen und Vorträge
  • Workshops
  • Empfänge
  • Ausflüge
  • Sportturniere
  • internationale Austauschmaßnahmen
  • Kulturfeiern
  • interkulturelle Veranstaltungen
  • Kindercamps
  • Ferienprogramme indoor/outdoor
  • Familienfeste

Durchschnittlich werden jährlich ca. 50 Veranstaltungen organisiert. Zusätzlich dazu finden regelmäßige Treffen statt, so zum Beispiel die der Mutter-Kind-Gruppe, der Senioren oder der Folkloregruppen.

Vereinsphilosophie

Eine funktionierende, gesunde Integration versteht der Verein seit seiner Gründung als Geben und Nehmen, als einen beidseitigen Austausch. Dieser Anforderung versucht er mit den Veranstaltungen stets gerecht zu werden.
Ebenso wichtig ist ihm der Austausch zwischen den verschiedenen Generationen. Daher versuchen die Abteilungen nicht nur ihre jeweilige spezifische Zielgruppe zu erreichen, sondern auch die Kommunikation zwischen den Generationen zu fördern.

Bisherige Projekte u.a.

  • Patenschaftsprojekt
  • Dolmetscherpool „Babel“
  • Theaterprojekt „Enuma Elisch“
  • Kindercamp „Nabu“